Wahrhaftigkeit im Spiegel der 7 Geistigen Gesetze

In meinem letzten Blogartikel ging es um Wahrhaftigkeit in unserem Alltag: ob Beruf, Gesundheit, Familie…

Wie bereits angekündigt möchte ich in diesem Artikel die Wahrhaftigkeit speziell in Hinblick auf die 7 Geistigen Gesetze beleuchten. Schließlich ist das ja auch meine THY-Thematik. 😉

Es ist sozusagen eine weitere Hilfestellung für eine bessere Orientierung im Leben. Vieles geschieht einfach so, ohne, dass wir uns dessen bewusst sind. Tagtäglich. Wir verschwenden kaum einen Gedanken darüber. Dabei sind die 7 Geistigen Gesetze essenziell! Sie bestimmen letztendlich, wie wir in unserem Leben vorankommen, wie sich unser Leben gestaltet. Auch unsere Gesundheit natürlich.

Wahrhaftigkeit äußert sich im Spiegel der 7 Geistigen Gesetze (hermetische Prinzipien) als ein Zustand der absoluten Übereinstimmung von Innenwelt und Außenwelt, Denken und Handeln sowie von Schwingung und Absicht. Sie ist kein starres Konzept, keine bloße moralische Tugend, sondern ein dynamisches Leben im Einklang mit universellen Prinzipien.

Werfen wir nun einen Blick auf die einzelnen Gesetze und was Wahrhaftigkeit in dem jeweiligen Gesetzes-Zusammenhang für uns bedeutet:

Gesetz von Ursache und Wirkung:

Ich übernehme die volle Verantwortung für mein Leben und suche die Schuld nicht bei anderen. Mir ist klar, dass jede Lüge oder Verdrehung der Tatsachen früher oder später auf mich zurückfällt. Deshalb achte ich darauf, von vornherein ehrlich zu handeln, weil ich weiß, dass ich nur so Ergebnisse ernte, die sich auch langfristig gut anfühlen.

Gesetz des Rhythmus:

Ich stehe zu meinen persönlichen Hochs und Tiefs und tue nicht so, als wäre immer alles perfekt. Wahrhaftigkeit bedeutet für mich, auch dann ehrlich zu bleiben, wenn es gerade mal ungemütlich ist oder ich eine Pause brauche. Ich lasse mich nicht dazu hinreißen, anderen etwas vorzumachen, nur um einen kurzfristigen Vorteil zu haben, sondern bleibe mir auch in schwierigen Phasen treu.

Gesetz der Schwingung:

Ich merke, dass ich mich richtig gut und energiegeladen fühle, wenn ich meine Wahrheit lebe und ausspreche. Wenn ich unehrlich bin, fühlt sich das für mich schwer und unstimmig an – wie ein falscher Ton in einem Lied. Deshalb bleibe ich authentisch, weil ich so im Einklang mit mir selbst bin und eine positive Ausstrahlung behalte.

Gesetz des Geschlechts:

Ich achte darauf, meine Wahrheit mit Fingerspitzengefühl und gleichzeitig mit Rückgrat zu leben. Für mich bedeutet das, einerseits auf mein Bauchgefühl zu hören, um die Wahrheit zu erkennen, und andererseits den Mut zu haben, sie auch klar auszusprechen. Ich verbinde also Ehrlichkeit mit Mitgefühl, damit meine Worte kraftvoll, aber nicht verletzend sind. 

Gesetz der Polarität:

Ich verstehe, dass es zu jeder Sache immer zwei Seiten gibt und dass meine Wahrheit oft nicht die einzige ist. Deshalb versuche ich, nicht stur auf meiner Meinung zu beharren, sondern offen zu bleiben und das große Ganze zu sehen. Auch wenn es mal schwierig wird, entscheide ich mich bewusst dafür, fair und ehrlich zu bleiben, anstatt mich in Schwarz-Weiß-Denken zu verlieren.

Gesetz der Entsprechung:

Ich lebe ohne Masken und achte darauf, dass mein äußeres Handeln zu meinem inneren Fühlen passt. Da mein Leben im Außen immer ein Spiegel meiner Innenwelt ist, bleibe ich authentisch und verzichte auf den „schönen Schein“. Wenn ich im Inneren ehrlich zu mir bin, zeigt sich diese Klarheit ganz automatisch auch in meinen Beziehungen und meinem Alltag.

Gesetz der Geistigkeit:

Ich weiß, dass meine äußere Welt ein Spiegel meiner inneren Einstellung ist. Deshalb bin ich ehrlich zu mir selbst und belüge mich nicht in meinen eigenen Gedanken. Anstatt aus Angst oder nur zum Schein zu handeln, achte ich darauf, dass meine Absichten echt sind – denn meine innere Haltung bestimmt, wie ich mein Leben erlebe.

Damit die ganze Thematik etwas leichter „verdaulich“ wird 😉, möchte ich im Folgenden anhand von konkreten Beispielen aus dem Alltag verdeutlichen, wie sich „Wahrhaftigkeit“ durch die Anwendung der jeweiligen Gesetze manifestiert, besonders auch in gesundheitlicher Hinsicht.

1. Gesetz von Ursache und Wirkung

Grundsatz:

Jede Ursache hat ihre Wirkung; jede Wirkung hat ihre Ursache. Nichts geschieht zufällig.

Alltagsbeispiel 1:

Du hast deine Steuererklärung ständig aufgeschoben und bekommst nun eine saftige Mahngebühr. Du fluchst über das „ungerechte Finanzamt“.

Wahrhaftigkeit hier: Du hörst auf, dich als Opfer des Zufalls oder böser Behörden zu sehen. Du sagst: „Die Mahngebühr ist die direkte Wirkung meiner Ursache (dem Aufschieben).“ Wahrhaftigkeit ist hier das Ende der Ausreden.

Alltagsbeispiel 2:

Du leidest unter chronischem Schlafmangel, ernährst dich seit Monaten von Fast Food und ignorierst Warnsignale wie Herzrasen oder Sodbrennen. Wenn du dann einen Zusammenbruch (Burnout oder eine akute Erkrankung) erleidest, beklagst du dich über dein „schlimmes Schicksal“ oder den „plötzlichen“ Krankheitsfall.

Wahrhaftigkeit hier: Du hörst auf, so zu tun, als sei die Krankheit ein unvorhersehbarer Blitzschlag aus heiterem Himmel. Wahrhaftigkeit bedeutet, die Kausalkette ehrlich zu betrachten und sich einzugestehen: „Dieser Zusammenbruch ist die logische Wirkung meiner Lebensführung (der Ursache).“ Du erkennst an, dass jeder Kaffee zur Unterdrückung von Müdigkeit und jede ausgelassene Mahlzeit ein Teil der Ursache war, deren Wirkung du jetzt körperlich erfährst. Es ist der Schritt weg von der Opferrolle hin zur Selbstverantwortung für die eigene Konstitution.

Alltagsbeispiel 3:

Du rauchst oder bewegst dich kaum und wunderst dich über Kurzatmigkeit oder Übergewicht.

Wahrhaftigkeit hier: Du hörst auf, deine gesundheitlichen Probleme als „Pech“ oder „schlechte Gene“ abzutun. Wahrhaftigkeit ist die radikale Akzeptanz, dass dein jetziger körperlicher Zustand die Summe deiner bisherigen Lebensentscheidungen ist.

2. Gesetz des Rhythmus

Grundsatz:

Alles hat seine Gezeiten; alles steigt und fällt; das Maß des Schwungs nach rechts ist das Maß des Schwungs nach links.

Alltagsbeispiel 1:

Du hast eine Phase, in der du beruflich extrem produktiv warst, aber jetzt fühlst du dich leer und brauchst eine Pause.

Wahrhaftigkeit hier: Du erzwingst keine Leistung, wenn das Pendel gerade Richtung Rückzug schwingt. Wahrhaftigkeit heißt, nicht so zu tun, als sei man eine Maschine, sondern ehrlich mit den natürlichen Auf- und Abbewegungen des Lebens (und des eigenen Körpers) zu fließen.

Alltagsbeispiel 2:

Du hast über Wochen hinweg ein extrem hartes Fitnessprogramm durchgezogen oder eine strikte Diät gehalten. Plötzlich signalisiert dein Körper Heißhunger, Müdigkeit oder Unlust auf Training.

Wahrhaftigkeit hier: Anstatt dich mit Disziplin und schlechtem Gewissen weiterzupeitschen, erkennst du den natürlichen Rhythmus an. Wahrhaftigkeit bedeutet hier das ehrliche Eingeständnis: „Nach der Phase der maximalen Anspannung und Expansion braucht mein System nun die Phase der Kontraktion und Regeneration.“ Du akzeptierst wahrhaftig, dass Gesundheit kein linearer Aufstieg ist, sondern ein rhythmisches Schwingen zwischen Aktivität und Ruhe, und handelst im Einklang mit diesem Pendelschlag, statt gegen ihn zu kämpfen.

Alltagsbeispiel 3:

Du arbeitest nachts und versuchst, deinen natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus durch Koffein zu überlisten.

Wahrhaftigkeit hier: Du gibst ehrlich zu, dass dein Körper biologischen Zyklen unterliegt, die du nicht ungestraft ignorieren kannst. Wahrhaftigkeit bedeutet, die Notwendigkeit von Regenerationsphasen als biologische Wahrheit anzuerkennen.

3. Gesetz der Schwingung

Grundsatz:

Nichts ruht; alles schwingt in einer bestimmten Frequenz. Gleiche Frequenzen ziehen sich an.

Alltagsbeispiel 1:

Du triffst dich mit Freunden, bist aber eigentlich traurig oder wütend. Du setzt ein künstliches Lächeln auf und sagst: „Alles super!“

Wahrhaftigkeit hier: Du spürst die Dissonanz. Wahrhaftigkeit wäre zu sagen: „Ich bin heute energetisch nicht auf der Höhe, ich brauche Raum für mich.“ Wer wahrhaftig ist, manipuliert seine Ausstrahlung nicht künstlich, sondern steht zu seiner aktuellen energetischen Frequenz.

Alltagsbeispiel 2:

Du befindest dich in einem chronischen Zustand von Stress, Angst und negativem Grübeln über deine Gesundheit (eine niedrige Schwingungsfrequenz). Als Folge leidest du unter Schlafstörungen und einem geschwächten Immunsystem, was dich anfälliger für Erkältungen und andere Beschwerden macht.

Wahrhaftigkeit hier: Anstatt zu jammern, dass du „vom Pech verfolgt“ bist, oder die Schuld bei äußeren Umständen (dem Wetter, den Kollegen, den Viren) zu suchen, erkennst du die Schwingungsfrequenz an: „Mein Körper reagiert auf die konstante Frequenz von Angst und Sorgen, die ich aussende.“ Wahrhaftigkeit ist das Eingeständnis, dass dein körperlicher Gesundheitszustand die Resonanz deiner dominanten emotionalen Schwingung ist, und du die Verantwortung für die Erhöhung dieser Frequenz übernehmen musst (z. B. durch Entspannung, positive Gedanken oder Bewegung).

Alltagsbeispiel 3:

Du fühlst dich ausgelaugt und „niedrigschwingend“ nach dem Konsum von Fast Food oder dem Aufenthalt in toxischen Umgebungen.

Wahrhaftigkeit hier: Du stehst zu deiner körperlichen Sensibilität. Anstatt dich „zusammenzureißen“, akzeptierst du ehrlich, dass bestimmte Nahrungsmittel oder Menschen deine Lebensenergie (Vibration) senken, und handelst danach.

4. Gesetz des Geschlechts

Grundsatz:

Alles hat männliche (aktiv/gebend) und weibliche (empfangend/gestaltend) Elemente.

Alltagsbeispiel 1:

Du hast eine großartige Idee für ein Projekt (weibliches Prinzip/Vision), aber du kommst nie ins Handeln (männliches Prinzip/Umsetzung). Oder du arbeitest dich kaputt (männlich), ohne auf deine Intuition (weiblich) zu hören.

Wahrhaftigkeit hier: Du schaust ehrlich auf deine Bilanz: „Ich bin ein Träumer, der nicht liefert“ oder „Ich bin ein Workaholic ohne Sinn.“ Wahrhaftigkeit äußert sich darin, die Einseitigkeit im eigenen Handeln zu erkennen und die fehlende Kraft (männlich oder weiblich) bewusst zu integrieren.

Alltagsbeispiel 2:

Du konzentrierst dich stark auf die aktive Seite deiner Gesundheit: Du machst intensiv Sport, planst deine Mahlzeiten genau und verfolgst deine Fortschritte mit Disziplin. Dabei übersiehst du jedoch die empfangende Seite: Du hörst nicht auf die Erschöpfungssignale deines Körpers, gönnst dir keine Ruhepausen oder ignorierst das Bedürfnis nach Entspannung und emotionalem Wohlbefinden.

Wahrhaftigkeit hier: Du erkennst ehrlich an, dass deine Gesundheitsbemühungen einseitig auf Leistung und Kontrolle ausgerichtet sind und dass du die Bedürfnisse deines Körpers nach Regeneration und innerer Balance vernachlässigst. Wahrhaftigkeit bedeutet hier das Eingeständnis, dass wahre Gesundheit ein Zusammenspiel von Tun und Sein, von Anspannung und Entspannung erfordert.

Alltagsbeispiel 3:

Du bist nur im „Tun-Modus“ (männlich/aktiv) und hast verlernt, einfach nur zu „sein“ oder Hilfe anzunehmen (weiblich/empfangend).

Wahrhaftigkeit hier: Du erkennst die Einseitigkeit deiner Lebensführung an. Wahrhaftige Gesundheit entsteht durch die Balance: Mutig für sich einzustehen (männlich) und gleichzeitig weich und mitfühlend mit den eigenen Bedürfnissen umzugehen (weiblich).

5. Gesetz der Polarität

Grundsatz:

Alles hat zwei Pole; Gegensätze sind identisch in ihrer Natur und nur die Extremwerte derselben Sache (z. B. Hitze und Kälte sind beides Temperatur).

Alltagsbeispiel 1:

Du hast einen heftigen Streit mit deinem Partner. Du bist überzeugt, dass du zu 100 % im Recht bist und er/sie zu 100 % im Unrecht.

Wahrhaftigkeit hier: Du erkennst an, dass deine Wahrheit nur ein Pol ist. Wahrhaftigkeit bedeutet hier die Demut zu sagen: „Meine Sicht ist wahr, aber die Sicht des anderen ist (aus seiner Perspektive) ebenso wahr.“ Es ist das Ende des Schwarz-Weiß-Denkens.

Alltagsbeispiel 2:

Du befindest dich in einer Phase extremer Erschöpfung oder Krankheit und bewertest diesen Zustand als rein „negativ“, während Gesundheit das einzig „Positive“ ist. Du kämpfst verbissen gegen die Krankheit an und hasst die Schwäche deines Körpers.

Wahrhaftigkeit hier: Du erkennst an, dass Krankheit und Gesundheit untrennbare Pole desselben Lebensprozesses sind. Wahrhaftigkeit bedeutet hier, ehrlich zu akzeptieren: „Diese Schwäche ist kein Fehler, sondern das notwendige Gegenstück zur Kraft.“ Anstatt die Krankheit als Feind zu bekämpfen, verstehst du wahrhaftig, dass der Körper durch den Pol der Ruhe (Krankheit) nur versucht, das Gleichgewicht zum Pol der Aktivität wiederherzustellen. Du hörst auf, nur eine Seite der Medaille zu akzeptieren.

Alltagsbeispiel 3:

Du versuchst, immer nur „positiv“ zu sein und drückst Trauer oder Wut weg.

Wahrhaftigkeit hier: Du akzeptierst, dass Gesundheit die Integration beider Pole (Licht und Schatten) erfordert. Wahrhaftigkeit äußert sich darin, auch den „unangenehmen“ Gefühlen Raum zu geben, anstatt eine künstliche Fassade von Glückseligkeit aufrechtzuerhalten.

6. Gesetz der Entsprechung

Grundsatz:

Wie innen, so außen. Die körperliche Verfassung spiegelt oft den inneren seelischen Zustand wider.

Alltagsbeispiel 1:

Deine Wohnung ist seit Wochen ein Chaos, und du fühlst dich innerlich gestresst und unklar.

Wahrhaftigkeit hier: Anstatt nach außen hin den „coolen, strukturierten Typen“ zu spielen, erkennst du die Entsprechung an: „Mein äußeres Chaos spiegelt meine innere Unordnung wider.“ Wahrhaftigkeit ist das Eingeständnis, dass die Außenwelt ein ehrlicher Spiegel deines Innenlebens ist.

Alltagsbeispiel 2:

Du leidest unter ständigen Verspannungen im Nacken oder Magenschmerzen, obwohl medizinisch keine akute Ursache gefunden wird. Gleichzeitig versuchst du, in deinem Leben alles „festzuhalten“ und hast Angst vor Kontrollverlust.

Wahrhaftigkeit hier: Anstatt die körperlichen Symptome nur als lästige Fehlfunktion deines Körpers zu betrachten, die man mit einer Tablette „abschalten“ muss, erkennst du die Korrespondenz an: „Die Starrheit in meinem Nacken spiegelt meine mangelnde geistige Flexibilität und meine innere Verbissenheit wider.“ Wahrhaftigkeit ist das Eingeständnis, dass dein Körper eine Sprache spricht, die den Zustand deiner Seele ehrlich nach außen kehrt.

Alltagsbeispiel 3:

Du hast wiederkehrende Rückenschmerzen, ohne dass ein struktureller Schaden vorliegt.

Wahrhaftigkeit hier: Du prüfst, welche „Last“ du im übertragenen Sinne (seelisch) auf deinen Schultern trägst (z. B. ungelöste familiäre Konflikte). Wahrhaftigkeit ist das Eingeständnis, dass der Körper oft das ausdrückt, was die Seele verschweigt.

7. Gesetz der Geistigkeit

Grundsatz:

Alles ist Geist; Gedanken und Überzeugungen erschaffen Realität und sind die Blaupause für die körperliche/seelische/geistige Erfahrung

Alltagsbeispiel 1:

Du merkst, dass du dir im Job ständig sagst: „Ich bin nicht gut genug für die Beförderung.“

Wahrhaftigkeit hier: Du gibst ehrlich vor dir selbst zu, dass dieser Gedanke eine hausgemachte Limitierung ist. Wahrhaftigkeit bedeutet, die Verantwortung für dein „mentales Betriebssystem“ zu übernehmen und nicht zu behaupten, „die Umstände“ seien schuld an deinem Stillstand.

Alltagsbeispiel 2:

Du leidest unter chronischen Rückenschmerzen oder ständiger Erschöpfung und sagst dir (und anderen) gewohnheitsmäßig: „Mein Körper ist einfach schwach, ich bin eben anfällig für Krankheiten, da kann man nichts machen. Das liegt bei uns in der Familie.“

Wahrhaftigkeit hier: Du erkennst ehrlich an, dass du dich mit der Identität eines „kranken“ oder „schwachen“ Menschen abgefunden hast. Wahrhaftigkeit bedeutet in diesem Fall, zu akzeptieren, dass deine mentalen Bilder von Krankheit die Heilung blockieren könnten. Du übernimmst die Verantwortung für deine innere Einstellung zu deinem Körper, anstatt ihn als defektes Objekt zu betrachten, das völlig unabhängig von deinem Geist agiert.

Alltagsbeispiel 3:

Du leidest unter chronischem Stress und sagst dir ständig: „Ich muss das schaffen, ich darf keine Pause machen.“

Wahrhaftigkeit hier: Du erkennst an, dass dieser geistige „Sklaventreiber“ eine bloße Konstruktion ist. Wahrhaftigkeit bedeutet hier, die eigene Gedankenhygiene zu prüfen und ehrlich zu bewerten, ob deine Überzeugungen deine Heilung fördern oder blockieren.

Fazit für den Alltag:
Wahrhaftigkeit im Sinne dieser Gesetze bedeutet vor allem, die Masken fallen zu lassen. Es geht darum, die objektiven Gesetzmäßigkeiten des Lebens anzuerkennen, anstatt zu versuchen, sie durch Ego, Lügen oder Verdrängung zu umgehen.

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