Homöopathie & Heilmagnetismus (Mesmerismus)
Der Mesmerismus spielte in Hahnemanns Praxis eine zentrale Rolle: Etwa ein Drittel seiner Behandlungen um 1815/16 beinhaltete die Anwendung des Heilmagnetismus, meist durch speziell ausgebildete Magnetiseure. Hahnemann sammelte akribisch Symptome, die durch magnetische Einwirkung auf den Menschen entstanden, und dokumentierte sie in seiner „Reinen Arzneimittellehre“. Heilmagnetismus wirkt durch die Übertragung von Lebensenergie mittels Handauflegen oder mentaler Konzentration und kann den Energiefluss im Körper harmonisieren. Historisch von Mesmer, Paracelsus, Hildegard von Bingen und anderen genutzt, kann der Heilmagnetismus bei immunologischen, psychosomatischen und psychischen Beschwerden sowie Schmerzen unterstützend wirken. Heute könnte diese Methode in Kombination mit homöopathischen Behandlungen wieder an Bedeutung gewinnen.
