Neues Jahr, neue Schwingung – statt neue To-do-Listen

Das neue Jahr steckt noch in den Kinderschuhen, und von „allen Kanälen“ strömen Angebote und neue Zielvorgaben für 2026 auf mich ein – nach dem Motto: Die Ruhetage sind vorbei, jetzt geht’s wieder an’s „Geld verdienen“. Denn um Erfolg, mehr Geld usw. geht es in den meisten Fällen, auch wenn das Ganze gerne unter dem Deckmäntelchen der „Wohltätigkeit“ daherkommt. 😉

Sicher: Auch ich habe mir verschiedene Dinge für das NEUE JAHR vorgenommen – aber nicht auf Biegen und Brechen, sondern im Einklang mit meinem eigenen Wohlfühlmodus und meinem persönlichen Befinden.

Zu viel zu „WOLLEN“ ist nicht immer förderlich – das weiß ich aus eigener (unliebsamer) Erfahrung. Wenn ich etwas „WILL“, bedeutet das nämlich, dass das, was ich bereits „HABE“, nicht genug ist. Ich handle dann aus einem Mangelbewusstsein heraus.

Ganz anders verhält es sich hingegen, wenn ich zwar persönliche Zielvorgaben habe, diese dann aber innerlich loslasse und mir zugleich bewusst bin, dass alles seinen richtigen Weg nimmt, wenn ich vertraue. Ich mache mir die unendliche Fülle in meinem Leben bewusst. Ich muss nicht nach immer mehr gieren.

Erfolg, Fülle und Reichtum stellen sich als Selbstverständlichkeit ein, wenn wir uns der bereits vorhandenen Fülle in unserem Leben gewahr werden. Es verhält sich dann wie ein nie versiegendes Füllhorn der Möglichkeiten.

Natürlich muss ich auch meinen Teil dazu beitragen und mich redlich bemühen. Denn wenn ich lediglich meine Hände in den Schoß lege und auf die „reiche Ernte“ warte, werde ich wohl enttäuscht werden.

Noch einmal zur Unterscheidung:

  • Im ersten Fall des „Wollens“ geht es vor allem um ZWANG – mit dem unguten Beigeschmack von „ich MUSS, ich WILL“ um jeden Preis, aus dem Gefühl eines „nicht-genug“, eines tief verankerten Mangelbewusstseins, das uns auf lange Sicht krank macht und unsere Energie raubt.
  • Im zweiten Fall geht es ebenfalls um Zielsetzung, jedoch mit einer komplett konträren inneren Haltung. Ich agiere aus einem FÜLLE-Bewusstsein, das ich bereits JETZT verinnerlicht habe und das mein gesamtes Wesen durchdringt.

Aus diesem schönen, erhebenden Gefühl heraus schaffe ich Neues. Passende Gelegenheiten ergeben sich wie von selbst, wenn ich in mich hineinhorche, intensiv wahrnehme und SPÜRE, was jetzt als Nächstes an der Reihe ist.

Kurzum: Auch dieser Weg führt zum Ziel – doch es ereignet sich mehr, indem ich loslasse, als durch verbissenes Kämpfen.

Ein Beispiel aus meinem eigenen Leben:

Ich erinnere mich an ein Seminar mit Harald Knauss, den ich sehr schätze. Es ging um kinesiologische Testverfahren. Zu diesem Zeitpunkt war ich intensiv auf der Suche nach einem passenden Eigenheim – und irgendwie wollte sich einfach nichts Passendes finden.

Im Seminar erzählte ich davon, und ich erinnere mich noch gut an die Worte von Harald:

„Du WILLST zu sehr!“

Damals entlockte mir diese Aussage lediglich ein unverständliches Stirnrunzeln, denn ich war es gewohnt, für meine Wünsche und Ziele zu „kämpfen“.

Eines schönen Tages gab ich die zermürbende Suche nach einer eigenen Immobilie auf. Ich war es leid, auf überteuerte Angebote zu reagieren, wildfremde Menschen anzuschreiben und ständig gegen innere wie äußere Widerstände anzurennen. Mein Wunsch nach einem Eigenheim war ÜBERMÄCHTIG – und es MUSSTE einfach klappen.

Doch das Schicksal sah es anders. Ich durchlebte eine schlimme Zeit inneren Aufruhrs, ein starkes Gefühl des Versagens, weil sich trotz redlichen Bemühens mein sehnlichster Wunsch nicht erfüllte.

Irgendwann sagte ich zu mir: „Es soll wohl nicht sein.“ Ich kündigte sämtliche Immobilien-Suchaufträge und ließ innerlich los.

Und dann kam die große Überraschung – die Wende: Wenige Monate später ergab es sich durch einen „Zufall“, dass ich ein renovierungsbedürftiges Objekt in Kroatien DIREKT am Meer fand – und dieses im Anschluss zu einem echten Schnäppchenpreis erwerben konnte.

Es erfüllte ALLES, was ein Eigenheim jemals für mich bedeutet hatte: Natur, Garten, Pflanzen, Raum für Kreativität und Entfaltung. Mein Wunsch wurde also erfüllt – jedoch nicht unter den Bedingungen, die ich mir zuvor in meinem Kopf zusammengebastelt hatte, sondern auf einem völlig anderen Weg.

Niemand hätte gedacht, dass ich einmal im Ausland ein Eigenheim erwerben würde.

Meine Anregung: Habt gerne Wünsche, Träume und Sehnsüchte – aber lasst los und werdet dabei nicht engstirnig. Geht mit dem Flow, wie es so schön heißt. Verbiegt euch nicht für eure Ziele und bleibt euch selbst treu.

Prinzipiell geht es hier um das geistige Gesetz der Resonanz bzw. Anziehung.

Das Gesetz der Schwingung (Law of Vibration) wird oft als das umfassendere, grundlegendere universelle Gesetz betrachtet. Die Annahme: Alles im Universum ist Energie und schwingt – allerdings auf unterschiedlichen Frequenzen.

Innerhalb dieses Rahmens fungiert das Gesetz der Anziehung (Law of Attraction) als Konsequenz: Schwingungen ähnlicher Frequenz ziehen sich gegenseitig an.

Das Anziehen von Wünschen geschieht durch die Fokussierung unserer Gedanken und Gefühle – also durch die bewusste Anpassung unserer eigenen Schwingung.

Und vielleicht liegt genau hier der Schlüssel: Nicht im krampfhaften Wollen, sondern im vertrauensvollen Sein. Nicht im ständigen Tun, sondern im inneren Ausgerichtetsein.

Wenn wir beginnen, uns selbst wieder zu spüren, anstatt uns permanent zu treiben, verändern wir unsere Schwingung ganz von allein – und damit auch das, was wir in unser Leben ziehen.

Das neue Jahr muss nicht mit neuen To-do-Listen beginnen.
Vielleicht darf es diesmal mit einer bewussteren inneren Ausrichtung starten.

Der THY-Weg (Trust & Heal Yourself) lädt dich ein, deine eigene Schwingung wahrzunehmen, deinen aktuellen Standort ehrlich zu erfassen und Heilung nicht zu erzwingen, sondern zu ermöglichen – auf körperlicher, seelischer und geistiger Ebene.

Beginne dein Jahr mit einer neuen Schwingung
[Zum THY-Weg]

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