Wie können wir die Geistigen Gesetze für uns nutzen?


„In so ferne ist die Metaphysik eine Wissenschaft von den Grenzen der menschlichen Vernunft, und da ein kleines Land jederzeit viel Grenze hat, überhaupt auch mehr daran liegt, seine Besitzungen wohl zu erkennen und zu behaupten, als blindlings auf Eroberung auszugehen, so ist dieser Nutze der erwähnten Wissenschaft der unbekannteste und zugleich wichtigste, wie er denn auch nur ziemlich spät und nach langer Erfahrung erreichet wird.“

Immanuel Kant

Alle 7 Geistigen Gesetze greifen ineinander

Es gibt zahlreiche Veröffentlichungen, Bücher, die sich auf ein einziges Geistiges Gesetz konzentrieren, z.B. das Gesetz der Resonanz (Gesetz der Anziehung) und das ganze Geschehen darum drapieren. So, als wäre dieses eine Gesetz einzig und allein entscheidend für unser Leben.

Dem ist nicht so, denn kein Geistiges Gesetz kann unabhängig von den übrigen existieren. Alle diese geistigen Prinzipien bedingen einander.

Den Beginn alles Existierenden bildet der GEIST. ALLES ist Geistigen Ursprungs!

 

Was und wie wir denken, macht uns letztendlich aus. Unsere Gedanken sind uns quasi ins Gesicht geschrieben. Dies macht sich beispielsweise die Antlitzdiagnose zunutze. Vielleicht haben Sie schon einmal von der

Psycho-Physiognomik nach Carl Huter gehört?

Huter schreibt: „Ohne Kenntnis der Gesetze, die sowohl die Entstehung der Zelle, als auch das Werden

des Universums leiten, ist auch keine wirkliche Menschenkunde möglich“.

 

Jeder kann sofort an einem Gesicht, an der Körperhaltung usw. ablesen, ob jemand sorgenvolle, depressive oder fröhliche, aufbauende Gedanken hegt.

Geht unser Denken über einen längeren Zeitraum in eine bestimmte Richtung, z.B. angstvolle, belastende Gedanken, kann sich dies früher oder später auf der körperlichen Ebene in Form von Beeinträchtigungen, Störungen, Organmanifestationen zeigen.

Wie wir die Geistigen Gesetze für unser persönliches Wachstum nutzen

Solange alles einigermaßen „glatt“ läuft, haben die Wenigsten Interesse daran, in ihrem Leben etwas zu ändern. Wieso auch?

Erst wenn wir in schwierige Situationen geraten, Konflikte auftauchen, die sich immer weiter zuspitzen, kein Ausweg in Sicht ist, sind wir vielleicht bereit, unser Leben zu überdenken.

Mitunter hilft es, eine andere Sichtweise einzunehmen, umzudenken, die Scheuklappen vor unseren Augen zu entfernen.

Wenn die Einsicht kommt: „So kann es nicht mehr weitergehen!“, entsteht die Bereitschaft, sich für neue Entwicklungen/ Chancen zu öffnen.

 

Wir schlagen uns womöglich mit einem lange bestehenden, scheinbar unlösbaren Problem herum, geben irgendwann die Hoffnung auf, lassen los, lassen die Angelegenheit auf sich beruhen…Und dann, wie aus

dem Nichts, in einem „belanglosen“ Gespräch fällt das entscheidende Wort, der alles verändernde Satz!

Oder ein Zeitungsartikel zieht unsere Aufmerksamkeit auf sich. Plötzlich ist alles klar! Das ist die Lösung! Wieso hab‘ ich nicht schon früher daran gedacht?

Der Mensch ist ein „Gewohnheitstier“; gewohnt, gewisse Denkmuster aufrecht zu erhalten und in seiner Komfortzone zu verharren.

Unbewusste Ängste hindern ihn daran, neue, lösungsorientierte Wege einzuschlagen.

Die Beendigung einer zermürbenden Partnerschaft, ein Berufs-/ oder Ortswechsel kann manchmal Wunder wirken. Manchmal braucht es eben einfach den erlösenden KNALL!

Die Bedeutung der Geistigen Gesetze für unseren Alltag

Krisen tauchen bei jedem irgendwann einmal im Laufe seines Lebens auf. Im Beziehungsleben, Beruf, ob finanzieller, gesundheitlicher oder seelischer Natur.

Wir müssen daran nicht zugrunde gehen und resignieren.

Wenn wir uns mit den Geistigen Gesetzen beschäftigen, unser Denken und Tun danach ausrichten, gelingt es uns leichter, Gefahrenzonen zu umschiffen und Krisen erfolgreich zu meistern!

 

Kern- und Knackpunkt ist unser Denken. JEDER Gedanke hat eine Wirkung, setzt bestimmte Energien/ Schwingungen frei. Unschwer können wir uns vorstellen, dass wiederholte Gedanken in eine Richtung eine Wirkung in positiver bzw. negativer Weise verstärken, je nachdem welchen Inhalts unsere Gedanken sind.

Wir selbst haben es durch bewusste Steuerung unserer Gedanken in der Hand, wie wir unsere Welt, unseren Alltag erschaffen.

Wir gehen mit unseren Gedanken in Resonanz mit der Umwelt

Was wir denken, beeinflusst in höchstem Maße das, was wir in unser Leben ziehen. Wir schließen uns "Gleichgesinnten" an, denn "gleich und gleich gesellt sich bekanntlich gern". Unsere Energie geht dahin, auf was wir unsere Gedanken konzentrieren, unser Augenmerk lenken. Energie folgt der Aufmerksamkeit.

So gesehen, können wir unser Leben BEWUSST nach UNSEREN Vorstellungen gestalten, wenn wir das Gesetz der Resonanz in richtiger Weise anwenden.

Unser Denken und Handeln hat Konsequenzen für unser Leben

Unsere Gedanken wirken weiterhin auch auf unsere Gefühls- und materielle Welt. Wenn wir z.B. negative Gedanken auf eine Person projizieren, die uns überlegen scheint, kommen vielleicht Wut oder Neidgefühle in uns hoch. "Füttern" wir diese unschönen Gedanken, kann es sein, dass wir bei einer Begegnung mit dieser Person ausrasten und die "Fäuste sprechen lassen". Insofern haben unsere Gedanken unmittelbaren Einfluss auf unsere Handlungen.

Wir müssen davon ausgehen, dass wir uns durch solche Aktionen keine Freunde machen. Unser Gegenüber wird sich zur Wehr setzen und auf uns entsprechend REAGIEREN.

Das "blaue Auge" ist dann kein Zufall, sondern Ergebnis unserer vorangegangenen Handlung. Dafür sind wir SELBST VERANTWORTLICH!

Extreme. Rhythmus. Balance.

Unser Leben spielt sich zwischen Polaritäten ab. Wie ein Pendel, das von einem Pol zum anderen schwingt. Freiheit - Gefangensein, Liebe - Hass, Freude - Trauer... Auf der Pendelstrecke gibt es keine Markierung, die exakt anzeigt: Bis hierhin geht die Freude. Aber da beginnt die Trauer! Nein. Die Übergänge sind fließend.

Für eine mehrfache Mutter kann Freiheit bedeuten, 1 Tag pro Woche ganz für sich nutzen zu können, für jemand anderen fängt Freiheit vielleicht erst dann an, wenn er nach Belieben rund um die Welt reisen kann.

Das Pendel schwingt rhythmisch: hin und her...hin und her...

 

Rhythmus/ Bewegung ist Leben! Stillstand bedeutet Tod!

 

Wenn wir einatmen, müssen wir auch wieder ausatmen. Immer wieder kommt es zu einer Gegenbewegung, alles im Kosmos strebt nach einem harmonischen Ausgleich.

Übertreiben wir mit unserer Aktivität, ohne Ruhepausen einzulegen, müssen wir uns in der Folge über Erschöpfungszustände nicht wundern. Mit Dauerstress handeln wir uns womöglich eine Regulationsstarre ein, womit chronischen Erkrankungen Vorschub geleistet wird. Verharren wir auf unserem Standpunkt und lassen andere Meinungen nicht zu, ziehen wir Gegner regelrecht ins Boot. Wir haben es in der Hand!

Erkenne Dich selbst in der Welt, die Dich umgibt

Nicht nur schallt es zurück, "wie wir in den Wald hineinrufen", müssen wir uns mit den Folgen unserer Gedanken und Handlungen auseinandersetzen oder stoßen bzw. ziehen Ereignisse/ Personen gemäß unserer "Ausstrahlung" ab bzw. an:

Nach dem Gesetz der Analogie/ Entsprechung zeigt uns die Außenwelt, wie wir im Inneren "gestrickt" sind.

Die Außenwelt spiegelt lediglich unsere Innenwelt wider.

Es sind unsere Schattenanteile und Projektionen, die uns das Alltagsleben erschweren.

 

Bin ich felsenfest davon überzeugt, dass mein Partner mich hintergeht und betrügt, wird die "innere Entsprechung" im Außen nicht lange auf sich warten lassen. Vielleicht spionieren wir ihm hinterher, stellen ständig Fragen, warum er so spät nach Hause kommt, wo er denn war usw.

 

Anfangs mag der Partner noch bereitwillig offen und ehrlich Rede und Antwort stehen, weil er in der Tat nichts zu verheimlichen hat. Nimmt der Argwohn jedoch zu und eskaliert, entfremdet sich der Partner gefühlsmäßig von uns, weil seine Offenheit kein Gehör findet und schließlich, eines lieben Tages passiert es tatsächlich: Er betrügt, geht fremd, weil er sich von einer anderen Frau besser verstanden und aufgehoben fühlt...

Fazit: Indem wir unsere Einstellung, unsere innere Ausrichtung bewusst verändern, nehmen wir automatisch Einfluss auf die Welt um uns herum... im Guten, wie im Schlechten!

Wir wachsen im täglichen Austausch und in der Begegnung mit unseren Mitmenschen.

Der Alltag selbst, unter Berücksichtigung der universellen Geistigen Gesetze,

ist unser größter Lehrmeister!