Gesetz der Schwingung: Teil 3

Im zweiten Teil des Gesetzes der Schwingung haben wir erkannt, dass alles im Universum auf Frequenz, Klang und Resonanz beruht. Die Welt selbst ist Schwingung — und auch unser eigenes Wesen steht in ständigem Austausch mit diesen feinen Energien.

Doch was bedeutet dieses Wissen konkret für unser Wohlbefinden?

Wenn das gesamte Leben Schwingung ist, dann betrifft dieses Prinzip auch unseren Körper, unsere Organe und unsere Gesundheit. Krankheit erscheint aus dieser Perspektive nicht mehr als isoliertes Ereignis, sondern als Ausdruck von Disharmonie im inneren Klang unseres Organismus.

Im dritten Teil des Gesetzes der Schwingung wenden wir dieses Verständnis direkt auf die Frage von Heilung und Gesundheit an.

Wie klingt unsere Gesundheit? – Teil 3

Eine merkwürdige Frage, meinen Sie? Mitnichten.

Wenn wir im vorigen Kapitel vernommen haben, dass Planeten klingen, Wale singen, dann seien Sie nicht überrascht, dass auch unser Körper schwingt und klingt.

Jedes einzelne Organ in unserem Organismus hat seine eigene, individuelle Schwingungsfrequenz. Man könnte unseren Organismus sogar als Orchester bezeichnen.

Im Idealfall, wenn wir uns gesund fühlen, schwingen die verschiedenen „Organ-Instrumente“ harmonisch miteinander.

Wie wir nur allzu gut wissen, kann diese Harmonie auch getrübt sein. Dann kommt es zu Disharmonie, Missklängen in unserem Körper. Wir nennen das auch Krankheit.

Schon Samuel Hahnemann, der Begründer der Homöopathie, sprach im Krankheitsfalle von einer „Verstimmung der Lebenskraft“.

Wie schafft es ein verstimmter Mensch, sich wieder richtig zu stimmen?

Ein möglicher Weg wäre die Anwendung der Homöopathie, welche auf dem Schwingungsprinzip basiert.

Der Leitsatz in der Homöopathie lautet:

„Similia similibus curentur“ – „Ähnliches möge mit Ähnlichem geheilt werden.“

Konkret bedeutet das, wenn ich eine Dissonanz (sprich Krankheit) auflösen, eine aus der Balance geratene Schwingung in meinem Organismus wieder zum Ausgleich bringen möchte, dann kann ich dies mit Hilfe des richtig gewählten, in der Frequenz der jeweiligen Störung schwingenden, homöopathischen Mittels erreichen. Wegweiser, welches Mittel hier nun in Frage kommt, sind die Symptome, die der Patient äußert.

Als ausgebildete Therapeutin in der Klassischen Homöopathie nach Hahnemann werde ich oft gefragt, was denn passierte, wenn ich das falsche homöopathische Mittel wählte?

In Laienkreisen oder gut gemeinten Gesundheitsratgebern kursiert dann die gängige Meinung:

“Gar nichts. Mit der Homöopathie kann ich nichts falsch machen. Entweder es wirkt oder es wirkt eben nicht.“

Ganz so einfach ist das leider nicht. Wie wir mittlerweile wissen, hat jedes homöopathische Arzneimittel seine eigene Frequenz.

Schießen wir mit unserer Mittelwahl total daneben, was bedeutet, dass unser Organismus in keinster Weise in Resonanz mit dem gewählten Mittel tritt, dann wird die falsche Wahl bei einer Einmalgabe (als kleinste Dosis: 1 Globulus trocken auf die Zunge) sich auch nicht weiter negativ auswirken.

Bin ich mir des falsch gewählten Mittels aber gar nicht bewusst und führe dieses immer weiter dem Organismus zu, dann zwinge ich diese fremde Qualität dem Körper sozusagen auf und der Körper äußert Symptome, die ich vielleicht noch nie zuvor in meinem Leben bei mir beobachtet habe. Man spricht in einem solchen Fall von einer Arzneimittelprüfung und das Mittel müsste umgehend abgesetzt werden.

Ich möchte darüber hinaus nicht weiter in die homöopathische Materie einsteigen, denn sie ist eine Wissenschaft für sich und erfordert intensives Studium. Der kleine „Ausrutscher“ sollte nur auf die möglichen Gefahren einer „nicht-homöopathischen“ Anwendung hinweisen und zur Vorsicht mahnen.

Gern genutzte Übungen zur Gesunderhaltung oder Gesundung sind Vokalübungen. Dabei werden durch das Intonieren der Laute A, Ä, E, I, O, Ö, U, Ü verschiedene Körperregionen in unserer Klangaura angeregt und in Schwingung versetzt. Das macht nicht nur riesig Spaß, sondern fördert auch unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit.

In diesem Zusammenhang möchte ich einen Abschnitt aus dem Buch „Bäume helfen heilen“ von Manfred Himmel wiedergeben:

„Das Heilen mit Tönen ist uralt und wurde früher von fast allen Völkern praktiziert. Töne und Vibrationen sind nach wie vor das beste Mittel, um Verhärtungen und Blockaden im physischen Bereich und in den feinstofflichen Körpern aufzulösen. Laute Töne wirken auf den grobstofflichen Körper, mittellaute auf den Ätherkörper und leise auf den Astralkörper.

In den alten Kulturen Europas benutzte man zum Heilen auch Summsteine und Summkammern, die aus dem natürlich gewachsenen Fels gehauen wurden. Vokalmeditationen sind ein einfaches, von jedem anwendbares Mittel, mit dem man augenblicklich seine Gesundheit und sein Wohlbefinden steigern kann.“

Diese Aussage kann ich mit bestem Wissen und Gewissen unterstreichen und bestätigen, da ich die positiven Auswirkungen der Vokalübungen am eigenen Leib verspürt habe und auch in meinen Seminaren die Teilnehmer regelmäßig davon begeistert sind.

Die hier vorgestellten Methoden geben nur einen winzig kleinen Ausschnitt des therapeutischen Facettenreichtums wieder.

Jeder wird gemäß seiner eigenen Affinität die Art der Therapie und Therapeutenpersönlichkeit anziehen, zu dem eine Resonanz besteht. Für die einen mag der bevorzugte Heilungsweg in der Chinesischen Medizin liegen, in der Farbtherapie (denn auch jede Farbe hat seine Eigenfrequenz), in der Wiedergabe von Zahlenreihen (jede Zahl hat ein bestimmtes Schwingungsmuster) oder in rein manuellen Verfahren, wie der Chirotherapie. Andere wiederum finden sich in der reinen Schulmedizin gut aufgehoben und treten dazu in Resonanz.

Auch hier gilt der Grundsatz:

Es gibt kein richtig oder falsch.

Ich ziehe das an, wozu ich in Resonanz trete.

Ausblick auf das „Gesetz des Geschlechts“

Mit dem Gesetz der Schwingung haben wir erkannt, dass unser innerer Zustand, unsere Wahrnehmung und selbst unsere Gesundheit Ausdruck von Resonanz sind. Alles, was wir sind, denken und fühlen, steht in einem lebendigen Austausch mit den Kräften des Lebens.

Im nächsten geistigen Gesetz wenden wir uns einer weiteren grundlegenden Dimension unseres Seins zu — dem Gesetz des Geschlechts, dem Prinzip der inneren Harmonie und schöpferischen Ganzheit.

Gesundheit in Schwingung bringen – mit THY

Das Gesetz der Schwingung lehrt uns, dass alles in uns und um uns schwingt – von Gedanken und Gefühlen bis zu Organen und körperlicher Gesundheit. Wer lernt, bewusst in Resonanz mit sich selbst zu treten, kann Disharmonien erkennen und sanft ausgleichen.

Mit den kostenlosen THY-Mini-Workbooks kannst du alle drei geistigen Gesetze praxisnah umsetzen und deine inneren Rhythmen und Schwingungen besser wahrnehmen.

Zudem hilft dir die THY-Standortbestimmung, deine aktuelle Situation auf körperlicher, seelischer und geistiger Ebene zu erkennen – ein wichtiger Schritt, um gezielt an deiner Balance und Selbstheilung zu arbeiten.

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