
Nachdem wir im ersten Teil des Gesetzes der Schwingung erkannt haben, dass unser innerer Zustand bestimmt, mit welchen Erfahrungen wir in Resonanz treten, richtet sich der Blick nun auf eine noch grundlegendere Ebene unseres Daseins.
Wenn alles, was wir erleben, mit unserem inneren Zustand zusammenhängt — worauf basiert dann die gesamte Wirklichkeit selbst?
Die alten Weisheitslehren wie auch moderne wissenschaftliche Erkenntnisse weisen auf eine gemeinsame Grundlage hin: Alles ist Schwingung. Alles ist Klang.
Im zweiten Teil des Gesetzes der Schwingung tauchen wir tiefer in dieses universelle Prinzip ein und erkunden, wie das gesamte Leben — von der Materie bis zum Bewusstsein — auf Frequenz und Resonanz beruht.
Die Welt ist Klang – Teil 2
„Nada Brahma“ heißt es in den alten vedischen Schriften, was übersetzt werden kann mit „Die Welt ist Klang“ oder „Alles ist Klang“.
Wie uns die Quantenphysik lehrt, besteht die Welt nicht aus festen Bestandteilen, sondern ist auf Schwingungen aufgebaut. Tönen diese Qualität zuzugestehen, ist für die meisten von uns nachvollziehbar und verständlich.
Wenn wir beispielsweise eine Stimmgabel anschlagen, gerät diese in Schwingung und regt alle anderen mit an, die die gleiche Eigenfrequenz haben. Oder nehmen wir die Saite eines Instruments. Wenn wir diese streichen oder zupfen, gerät der Resonanzkörper in Schwingung und erzeugt einen für unser menschliches Gehör wahrnehmbaren Ton.
Damit aber nicht genug. Akzeptieren wir, dass wirklich das gesamte Universum, die Schöpfung, Schwingung ist, aus reiner Schwingungsenergie besteht, dann müssen wir diesem Tatbestand insofern Rechnung tragen, als dass wir auch scheinbar starren, unbelebten Dingen diese Eigenschaft zuerkennen.
Selbst Steine, Pflanzen und Tiere haben ihre eigene Frequenz.
Alles, was sich in unserer Welt manifestiert, schwingt in einem niederen Frequenzbereich und wird für uns so als Materie greif- und sichtbar.
Würde die Materie beginnen, immer höher und schneller zu schwingen, wäre sie nicht mehr substanziell als Materie fassbar, sondern würde in den unsichtbaren Schwingungsbereich aufsteigen, in den geistigen Bereich sozusagen.
Je höher und schneller die Schwingung, in desto geistigere und spirituellere Ebenen dringen wir vor. Im Umkehrschluss betreten wir immer weiter die materielle Ebene, je mehr wir die Schwingungen verlangsamen.
Von Joachim Ernst Berendt, dem legendären „Jazzpapst“, Mystiker, Musiker und Autor, der im Jahr 2000 an den Folgen eines Verkehrsunfalls starb, wissen wir, dass die Erde klingt, wie auch die Planeten, wir lauschen fasziniert den Gesängen der Wale.
In den alten Hochkulturen galt nicht das Auge, sondern das Gehör als edelster Sinn. Wir sind darauf konditioniert, vorrangig visuell wahrzunehmen, wodurch, laut Berendt, aber unsere Wahrnehmung von der Welt getrübt wird.
In den Upanishaden, den vedischen Weisheitslehren, gilt das „Ohr als Weg“. Dieser Weg ist eine Aufforderung zu einer erhöhten Rezeptivität, des in sich Aufnehmens, ein „sich Gewahrwerden“. Über das Hören entwickelt sich unsere Sprache, unser Denken und ermöglicht uns auf diese Weise, in immer tiefere Schichten unseres Daseins vorzudringen.
Dann bleibt es nicht allein beim Vorgang des rein funktionellen Hörens, sondern wir fragen uns:
Was kommt in uns selbst zum Erklingen?
Was kommt in uns zum Er-leben?
Ausblick auf Teil 3: „Wie klingt unsere Gesundheit?“
Im nächsten Abschnitt der Serie wenden wir dieses Wissen unmittelbar auf unser Leben an. Wenn alles Schwingung ist — wie wirkt sich dies konkret auf unser körperliches und seelisches Wohlbefinden aus?
Der dritte Teil „Wie klingt deine Gesundheit?“ zeigt, wie unsere innere Frequenz unser Gleichgewicht beeinflusst und weshalb Heilung immer auch eine Frage der Schwingung ist.
Schwingung bewusst wahrnehmen – mit THY
Das Gesetz der Schwingung zeigt uns, dass alles um uns herum – von Materie bis Bewusstsein – auf Frequenzen beruht. Wer diese Schwingungen bewusst wahrnimmt, erkennt, wie innerer Zustand und äußere Realität zusammenhängen.
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Tauche ein in die Welt deiner eigenen Frequenzen und lerne, wie du bewusst in Resonanz mit dem Leben trittst – dein innerer Takt bestimmt, wie harmonisch dein Alltag fließt.