Gesetz der Geistigkeit (des Geistes)

Das Gesetz des Geistes zeigt uns, dass unsere Gedanken die Wurzeln unserer Realität sind. Alles, was wir erleben, beginnt als Idee in unserem Inneren – unser Denken formt Gefühle, Handlungen und letztlich unser gesamtes Leben.

In diesem Abschnitt erfahren wir, wie wir unsere geistige Kraft nutzen können, um Verantwortung für unser Leben zu übernehmen, alte Denkmuster zu durchbrechen und neue Wege zu mehr Gesundheit, Lebensfreude und Selbstheilung zu erschließen.

Ich erschaffe meine Gedanken – ich erschaffe mein Leben…

In meinen Heilmagnetismus-Seminaren wundere ich mich oft über das sichtliche Fragezeichen in den Köpfen mancher Teilnehmer und den ungläubigen Gesichtsausdruck, wenn ich zur Einführung in die Thematik auf den Zusammenhang zwischen Geist und Materie zu sprechen komme.

Gerade aufgrund des sichtlich wachsenden Interesses und Aufgeschlossenheit der Bevölkerung spirituellen Themen gegenüber, erachte ich es als zunehmend notwendig, das Bewusstsein der Menschen für die geistigen Gesetzmäßigkeiten des Lebens zu schärfen und auf eine solide Basis zu stellen.

Es ist mein aufrichtiges Bestreben, hier Hilfestellung zu geben und einen, mir möglichen, Beitrag zur Aufklärungsarbeit zu leisten.

Nun, fangen wir am besten ganz von Anfang an:

Auch die nicht bibelfesten Zeitgenossen werden irgendwann schon einmal das Zitat aus dem Schöpfungsbericht vernommen haben, welches da lautet:
„Es werde Licht und es ward Licht.“

Wenn wir hier den lateinischen Kirchenlehrer und Philosophen der Spätantike, Augustinus von Hippo, zu Rate ziehen, ist mit dieser Aussage nicht das körperliche Licht, stellvertretend für die Sonne, gemeint, sondern das geistige Licht, gleichbedeutend mit Gott, dem Schöpfer, mit unserem Bewusstsein.

Sie kennen sicherlich aus dem umgangssprachlichen den Ausspruch: „Es ist jemandem ein Licht aufgegangen.“
Was nichts anderes heißt, als dass dieser „Jemand“ zu einer Erkenntnis gelangt ist.

Demgegenüber steht die Finsternis, die Augustinus mit dem Unbewussten gleichsetzt.

Dieses göttliche Licht zu Beginn der Schöpfungsgeschichte, welches Tag werden lässt, Licht ins Dunkle bringt, ist das Wunder der Bewusstwerdung schlechthin.

Dieses „es werde Licht“ ist ein durch und durch schöpferischer Akt!

Indem wir uns also darum bemühen, bewusster, lichter zu werden, werden wir automatisch immer mehr zum Schöpfer, zum Schöpfer unseres eigenen Lebens.

Wir erkennen, dass alles in uns selbst verborgen liegt und nur darauf wartet, aus der Finsternis, aus den tiefsten Tiefen unseres Unbewussten ans Licht geholt zu werden.

Umso mehr Sie sich gewahr werden, dass nur Sie allein für sich in der Lage sind, Ihr Leben so zu gestalten, wie Sie es sich wünschen, desto machtvoller werden Sie Ihre Gedanken in die gewünschte Richtung lenken können.

Dahinter steckt ein riesiges Potenzial!

Wie viele Bücher haben Sie schon verschlungen zu den Themen „persönliches Wachstum“, „Wunscherfüllung“, „über Nacht erfolgreich“? Seien Sie ehrlich! Vermutlich sind Sie irgendwann wieder in Ihre alten Gewohnheiten zurückgefallen, weil – lassen Sie mich raten – der Erfolg sich nicht recht einfach nur durch reines Wunschdenken und Visualisieren einstellen wollte?

Es ist absolut korrekt, wenn auf den Geist als das wichtigste schöpferische Element hingewiesen wird.

Alles, wirklich alles, was sich je materialisiert hat, war anfangs als Idee, als Gedanke schon vorhanden.

Es gibt ein geflügeltes Wort des Begründers der Quantenmechanik und Nobelpreisträgers, Werner Heisenberg, welches diese Aussage untermauert:
„Die Energie folgt der Aufmerksamkeit.“

Was bedeutet dies nun konkret?

All jenes, auf was ich mich konzentriere, auf was ich meine Aufmerksamkeit lenke, verstärkt sich, sowohl im Positiven als auch im Negativen.

Das, was wir denken, beeinflusst in höchstem Maße unsere Gefühlsebene und diese wiederum unsere daraus resultierenden Handlungen.

Und genau hier möchte ich kurz innehalten, da es um einen wesentlichen Punkt geht, den es zu beachten gilt:

Es ist absolut richtig, dass Gedanken unser Leben verändern können. Nur, die Gedanken alleine reichen hier nicht wirklich aus, sie alleine sind nicht zielführend.

Bevor sich ein Gedanke in der materiellen Welt manifestieren kann, muss dieser erst die emotionale Ebene durchqueren.

Die Reihenfolge lässt sich folgendermaßen darstellen:

Gedanke (Idee) → Gefühl → Tat → Materialisation

Ich möchte Ihnen einmal anhand eines Beispiels veranschaulichen, wie sich dies auswirken kann:

Nehmen wir an, eine junge Frau – nennen wir sie Susanne Bader¹ – ist mit Freunden auf einer öffentlichen Party. Sie feiert ausgelassen, ist rundum gut gelaunt und genießt die Fete in vollen Zügen.

Im Laufe des Abends kommt plötzlich ein ihr unbekannter Mann auf sie zu, nimmt sie zur Seite und sagt in ernstem Tonfall:

„Entschuldigen Sie! Sie heißen doch Bader, oder? Die Polizei steht draußen vor der Tür. Wenn Sie bitte mit mir mitkommen? Es ist etwas Schreckliches passiert…Ihre Eltern! Es tut mir furchtbar leid – wie es aussieht, sind Ihre Eltern bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen.“

Susanne B. wirkt nach dieser Aussage wie gelähmt, das Blut in den Adern gefroren, sie starrt regungslos in den Raum. Von einer Sekunde auf die andere scheint ihr der Boden unter den Füßen wegzubrechen, ihr Leben plötzlich vollkommen sinnlos…ihre geliebten Eltern, tot? Völlige Fassungslosigkeit in ihrem Gesichtsausdruck…

Eine Freundin spricht sie kurz darauf an:
„Hey, Susanne, Du guckst so komisch. Was ist los mit Dir?“

Daraufhin erkundigt sich der Mann neben ihr erstaunt:
„Wie, Susanne? Ihr Name ist SUSANNE Bader? Oh, entschuldigen Sie tausendmal! Dann hab‘ ich Sie wohl verwechselt. Ich sollte eine CHRISTINE Bader ausfindig machen!“

In Susanne löst sich sofort die Anspannung und es fällt ihr sichtlich ein Felsbrocken vom Herzen, als ihr gewahr wird, dass die Schreckensbotschaft gar nicht für sie bestimmt war.

Können Sie sich auch nur ansatzweise vorstellen, welche Achterbahn der Gefühle sich im Innern dieser jungen Frau in diesen kurzen Momenten abgespielt haben muss?

Der bloße Gedanke an den plötzlichen Tod ihrer Eltern löst in Susanne intensivste schmerzhafte Gefühle aus und sie erlebt diesen Moment als absolute Wirklichkeit!

Sie erstarrt förmlich. Es wäre durchaus vorstellbar gewesen, dass sie in dieser Extremsituation vor Verzweiflung um sich schlägt, in Tränen ausbricht, was auch immer; als unmittelbare Reaktion (Handlung) auf die vorangegangene Gedanken-Gefühls-Kette.

Was will uns das sagen?

Nichts hat sich in diesen entscheidenden Minuten in der Außenwelt verändert. Es waren alleine Susannes Gedanken und die damit einhergehenden Gefühle, die innerhalb von Sekundenbruchteilen ihr Leben von freudiger Feierlaune in den dunkelsten Abgrund zogen.

Der vermeintliche Unfalltod ihrer Eltern lief wie ein Film vor ihrem geistigen Auge ab und löste eine sofortige Kettenreaktion auf der Gefühls- und Handlungsebene aus.

Natürlich könnten wir uns auch ein entgegengesetztes Beispiel vorstellen. Wie wäre es mit einem vermuteten Lotto-Sechser, der die Glückshormone hochkatapultiert, um dann im nächsten Moment mit Erschrecken festzustellen, dass ausgerechnet dieses eine Mal vergessen wurde, den Schein abzugeben?

Der fixe Gedanke, just in diesem Moment den Gewinn seines Lebens gemacht zu haben, setzt im Körper durch die Hochstimmung Reaktionen in Gang, die einem wirklichen Lottogewinn entsprechen.

Können Sie nun nachvollziehen, wie sehr also unsere Gedanken in der Lage sind, unser Leben zu bestimmen?

Sie haben zu jeder Zeit die Wahl; zu entscheiden, was Sie denken und folglich auch, wie sich aus diesem Gedankengut Ihre Gefühlswelt und Handlungen formen und damit letzten Endes Ihre Realität.

Hirnforscher haben herausgefunden, dass der Mensch täglich ca. 60.000 Gedanken hat. Viele davon wiederholen sich und sind uns gar nicht bewusst.

Der Großteil unserer Gedanken sind negativen Inhalts.

Was glauben Sie, welche Art Gefühle negative Gedanken in uns auslösen? Vermutlich unschöne, wie:

  • Wut
  • Hass
  • Sorgen
  • Neid
  • Zweifel
  • Ärger
  • Verzweiflung
  • Trauer

Wenn wir stattdessen bewusst unser Denken auf angenehme, schöne Dinge und Ereignisse ausrichten, werden wir mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch dazu passende Gefühle empfinden, wie:

  • Freude
  • Liebe
  • Zufriedenheit
  • Glauben
  • Gelassenheit
  • Vertrauen
  • Harmonie
  • Hoffnung

Glücklicherweise sind positive Gedanken um ein Vielfaches kraftvoller als negative, d.h. wir müssen nicht Sorge tragen, dass unser Leben in einem riesigen Schlamassel endet, wenn wir nicht unaufhörlich unsere Gedanken kontrollieren.

Eine gewisse Gedankenkontrolle macht aber durchaus Sinn, wenn wir unserem Leben eine positive Wendung geben möchten.

Konkrete Tipps, wie Sie das bewerkstelligen können, erfahren Sie im zweiten Teil dieses Buches, wenn es um die praktische Anwendung geht.

Wie wir soeben gehört haben, erschließt sich unser reales Leben aus unseren vorausgegangenen, immer wiederkehrenden Gedanken- und Gefühlsmustern.

Wenn Sie aktuell mit Ihrem Leben unzufrieden sind, gesundheitlich schwächeln, unter finanziellen Engpässen leiden, Ihr Beruf Leere in Ihnen hinterlässt, die Liebe Ihres Lebens in weite Ferne entrückt ist, was auch immer:

Sie haben zu jedem Zeitpunkt die Gelegenheit, Ihrem Leben eine neue, positive Ausrichtung zu geben. Einerlei, ob Sie 20, 40 oder 60 Jahre alt sind. Es ist nie zu spät!

Aber es erfordert zuallererst absolute Entschlossenheit und Mut, die alten, gewohnten, ausgetretenen Pfade zu verlassen, um das Glück auf frischen, risiko­reicheren, anfangs sicherlich auch unbequemeren Wegen zu erkunden. Sie werden sehen: Es lohnt sich!

Je mehr Schritte Sie ins noch Unbekannte wagen und erfahren, dass Sie auf Ihrem Weg behütet sind, umso vertrauensvoller, gelassener und erfüllter wird sich Ihr Leben entfalten.

Und eines Tages lassen Sie die Zeit Revue passieren und denken sich, mit einem leichten Lächeln auf den Lippen:
„War doch gar nicht so schwer… ich alter Angsthase.“

Es gibt so viel Neues zu entdecken; kleine und große Wunder werden Ihnen begegnen, wenn Sie nur bereit sind, Ihre gedanklichen Fesseln zu sprengen und eine offenere Haltung dem Leben gegenüber einzunehmen.

Erlauben Sie mir, noch einen Abstecher in den Bereich der Gesundheit zu machen, der mir als Therapeutin persönlich sehr am Herzen liegt:

Gerade, wenn wir gesundheitlich angeschlagen sind, vielleicht sogar eine langwierige, ernste chronische Erkrankung mit uns herumschleppen, die unseren Alltag stark beeinträchtigt, sei es Arthrose, Migräne, Allergien, um nur einige zu nennen, tun wir alles erdenklich Mögliche, um unser Leiden zu mildern oder gänzlich loszuwerden.

Vermutlich fragen Sie sich jetzt: Na und? Was soll daran verkehrt sein?

Verkehrt daran ist gar nichts! Wer wünscht sich nicht ein schmerzfreies, leichtes, beschwingtes Leben?

Im Laufe meiner langjährigen therapeutischen und naturheilkundlich-beratenden Tätigkeit als Heilpraktikerin fiel mir immer wieder auf, wie sehr sich Patienten mit ihrer Krankheit identifizieren, ja regelrecht darauf einschwören.

Im Grunde genommen wünscht sich jeder frei zu sein von sämtlichen körperlichen, seelischen und psychischen Leiden.

Es vergeht aber kaum ein Tag, an dem nicht gejammert, verschiedenste Therapeuten konsultiert, Gesundheitsratgeber gewälzt, im Internet recherchiert oder die aktuellsten Tipps von Leidensgenossen erprobt werden.

Alles schön und gut. Schließlich möchte man ja auch gesund werden.

Problematisch wird es dann, wenn sich unser ganzes Leben nur noch auf das Kranksein, das eigene Leid konzentriert, unsere Gedanken den lieben, langen Tag ums Abnehmen kreisen, oder auf Sätze wie:
„Dies kann ich nicht, jenes kann ich nicht wegen dieser oder jener gesundheitlichen Einschränkung.“

Wie anfangs geschrieben, verstärkt sich all das, worauf wir unsere Aufmerksamkeit, unsere Energie lenken. Wen wundert es also, wenn wir selbst nach jahrelanger Forschungsarbeit auf unserem Weg zur Gesundung immer noch keine wesentlichen Fortschritte verzeichnen können?

Selbsthilfegruppen schießen allerorts wie Pilze aus dem Boden. Es macht Sinn, sich Unterstützung bei anderen zu suchen, die ähnliche Leidenswege hinter sich haben. Wo man womöglich annahm, alleine auf weiter Flur mit seinem Schicksal zu hadern, erfährt man durch diese Gruppen plötzlich Verständnis und Hilfestellung, quasi nach dem Motto:
„Geteiltes Leid ist halbes Leid.“

Kritisch wird es dann, wenn der Krankheits-Kreislauf nicht mehr unterbrochen wird, der Fokus nur noch auf Leid und Kranksein ausgerichtet ist.

Üblicherweise fragt der Therapeut bei der Konsultation:
„Ja, was FEHLT Ihnen denn?“

Worauf der Patient die Frage in der Regel mit einem Krankheitssymptom beantwortet, also mit dem, was er HAT:
Zum Beispiel: „Ich habe Gelenkschmerzen, Migräne, Neurodermitis“ usw.

Ein Symptom ist kein Zufallsprodukt, sondern der Ausdruck eines fehlenden Bewusstseins-Inhalts, der sich eben in dieser Art von Erkrankung/Symptomatik manifestiert hat. Uns soll dadurch etwas bewusst gemacht werden, uns soll ein Licht aufgehen!

Insofern geht mit einer wahrhaftigen Gesundung auch immer ein Bewusstwerdungs-Prozess einher.

Ich spreche mich dafür aus, Selbsthilfegruppen zur Steigerung der Lebensfreude zu gründen, in denen zusammen gelacht, gesungen, gemeinsame Unternehmungen stattfinden, mit dem Ziel:

  • Wie gewinne ich mehr Lebensqualität?
  • Wie bringe ich wieder mehr Freude, Unternehmungslust in meinen Alltag?
  • Was kann ich trotz meiner Krankheit noch alles bewerkstelligen?

Und es gibt ein absolutes Tabu: In dieser Art der Selbsthilfegruppe wird nicht über Krankheiten gesprochen!

Sie wissen, worauf ich hinaus will? Sehr schön…mein Kompliment. Sie sind auf dem besten Weg…

Also. Entscheiden Sie sich: Für das Leben, für Ihre Gesundheit!

Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Deine Worte.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden Deine Gefühle.
Achte auf Deine Gefühle, denn sie werden Dein Verhalten.
Achte auf Deine Verhaltensweisen, denn sie werden Deine Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.
Achte auf Dein Schicksal, indem Du jetzt auf Deine Gedanken achtest.

– Talmud

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