Im ersten Teil zum Gesetz der Polarität haben wir den Unterschied zwischen Dualität und Polarität kennengelernt. Während Dualität im starren Entweder oder denkt, beschreibt Polarität ein lebendiges Spannungsfeld zwischen zwei Polen. In diesem Spannungsfeld entstehen Bewegung, Entwicklung und Bewusstsein.
Doch was geschieht, wenn wir einen dieser Pole nicht akzeptieren wollen? Wenn wir eine Seite unseres Wesens ablehnen und aus unserem Leben verbannen möchten?
Oft begegnet uns genau das dann im Außen wieder.
In diesem zweiten Teil zum Gesetz der Polarität geht es um den sogenannten Schattenanteil in uns. Jene Seite unseres Wesens, die wir lieber nicht sehen wollen, die wir verdrängen oder von uns weisen. Doch gerade dieser Schatten zeigt sich häufig im Kontakt mit anderen Menschen oder in wiederkehrenden Konflikten unseres Lebens.
Der Beitrag lädt dazu ein, den eigenen Schatten nicht länger als Feind zu betrachten, sondern als wichtigen Hinweis auf ungelöste innere Spannungen. Denn erst wenn wir beide Pole unseres Wesens anerkennen, verlieren innere Konflikte ihre zerstörerische Kraft.
Im nächsten Teil wird es besonders spannend: Dort geht es um die inneren männlichen und weiblichen Seelenkräfte im Menschen – Anima und Animus.